In jüngster Zeit fällt mir vermehrt auf, dass privater Hausmüll, Sperrmüll, Glasflaschen und Kartons einfach im Umfeld von Wertstoffcontainern abgestellt werden. Natürlich kann ein Container einmal voll sein, aber dann Altpapier und Flaschen einfach daneben zu stellen, geht gar nicht. Als besonders ärgerlich empfinde ich es auch, wenn Unbekannte Altkleidercontainer durchwühlen, um brauchbare Kleidung mitzunehmen. Die Textilien, die sie nicht wollen, werden im Anschluss achtlos auf die Erde geschmissen und so tummeln sich Hosen, Jacken und Unterwäsche munter im Dreck. Das ist gewiss nicht im Sinne der Spender, die ihre abgelegten Kleidungstücke häufig zuvor noch extra gewaschen und gebügelt haben, damit die neuen Besitzer Freude daran finden.
Zwar kann die Stadt Bußgelder gegen die Müllsünder verhängen, aber diese sind offensichtlich nicht abschreckend genug oder aber die Angst vor Entdeckung ist zu gering. Von mir aus gesehen kann die Geldbuße für illegal entsorgten Müll den Umweltsündern ruhig richtig wehtun. Wer nicht zahlen kann oder will, sollte die Gelegenheit bekommen, seine Strafe beim ZKE abzuarbeiten. Schließlich kosten die rücksichtslosen Müllsünder Saarbrückens Gebührenzahler jährlich rund 240.000 Euro. Damit Dreckecken beseitigt werden und wilder Müll schnell entsorgt wird, hilft der gebührenfreie Anruf beim DreckWeg-Telefon des ZKE (Tel. 0800 / 8885678).