Parken in Saarbrücken ist ein Dauerthema. Immer mehr Autos treffen auf immer weniger Parkplätze. Längst ist dieses Problem nicht mehr nur ein Problem der direkten Innenstadtlagen, sondern es hat sich auch auf die Wohngebiete ausgeweitet. In Stadtteilen, wo viele Menschen in wenigen Straßen wohnen, gibt es häufig einfach zu wenige Stellplätze. In ihrer Entstehungszeit waren diese Stadtteile nicht dafür konzipiert, dass beinahe jeder Haushalt mindestens ein Auto zur Verfügung hat. Glücklich dran ist, wer einen eigenen Stell- oder Garagenplatz besitzt, denn auch Parkhäuser oder Anwohnerparkplätze sind nicht überall verfügbar und Knöllchen drohen heutzutage auch vor dem Supermarkt. Überall dort, wo wenig Parkraum auf eine hohe Bewohnerdichte trifft, sorgt die ständige Parkplatzsuche für Frust, da sich die tägliche Parkplatzsuche als zeit- und nervenraubende Angelegenheit entpuppt. Viele Anwohner haben Schwierigkeiten, einen Parkplatz in der Nähe ihrer Wohnung zu finden. Sie sind gezwungen, auf Parkplätze im weiteren Umkreis auszuweichen und weite Wege bis zu ihrer Wohnung in Kauf zu nehmen. Die vollen Einkaufstüten für die Familie nach Hause zu schleppen wird dann zur Qual. Da unsere Stadt wächst und nur die wenigsten auf das eigene Auto verzichten wollen, benötigen wir ein zukunftsfähiges Konzept, das Anwohnern in ihrem Stadtteil mehr Parkmöglichkeiten eröffnet.