Nachdem in den vergangenen Jahren die Zahl der Wohnungseinbrüche ständig gewachsen ist, konnte einen wirklich langsam das Gefühl beschleichen, in sprichwörtlich „unsicheren Zeiten“ zu leben. Glücklicherweise scheint diese Tendenz für Saarbrücken nun gebrochen, denn in der vergangenen Woche vermeldete die Polizei für das Jahr 2016 deutlich weniger Einbrüche als in den beiden Vorjahren. Ebenfalls rückläufig ist demnach auch die Gefahr, Opfer eines Taschendiebstahls während eines Einkaufsbummels in der Saarbrücker Innenstadt zu werden.

Eine erfreuliche Entwicklung, die es fortzusetzen gilt und die wir auf der einen Seite der guten Arbeit der Polizei und auf der anderen Seite den vielen aufmerksamen, sensibilisierten Bürgern zu verdanken haben. Zudem haben viele Saarbrücker bereits in moderne Sicherungssysteme zum Einbruchsschutz für ihre Häuser und Wohnungen investiert.

Dabei ist der Schutz des Eigentums eine der Kernaufgaben des Staates. Gerade auch im Bereich von Einbruchs- und Diebstahlsdelikten muss die Polizei daher personell und materiell ausreichend ausgestattet werden, um die gut organisierte Bandenkriminalität einzudämmen und die Aufklärungsquote zu erhöhen. Schließlich nützen uns Freizügigkeit und andere Freiheiten nichts, wenn wir aus Angst, Opfer einer Straftat zu werden, nur noch eingeschränkt unterwegs sein wollen oder nachts nicht mehr ruhig schlafen können.