Brücken bauen …
Man kann wirklich nicht behaupten, dass es in Saarbrücken langweilig wird. Denn an Ostern gab es neben Ostereiersuchen und Familienfesten noch eine lustige Brückensperrung. Nicht so lustig ist die Sperrung allerdings für die Autofahrer und die Stadt, denn jetzt wälzen sich die 40.000 Autos täglich auf Umleitungen auch durch die Stadt.
Seitdem ist das zuständige Ministerium damit beschäftigt, das eigene Versäumnis kleinzureden und es als Kommunikationsdefizit zu bezeichnen. Seit 2010 steht die Fechinger Talbrücke auf der Liste der vorrangig zu untersuchenden Brücken und das ist so nicht angekommen? Die zuständige Stelle hat sich vom SR die Liste schicken lassen?! Das nenne ich mal ein richtig dickes Kommunikationsproblem. Es dauert ziemlich genau 6 Jahre an. Man hätte also schon 2010 herausfinden können, dass die Brücke akut einsturzgefährdet ist. Hier hilft kein Kleinreden, nur Aufklären und schnelles Handeln.
Die Stadt hat bereits angekündigt, alle Baumaßnahmen zu überprüfen, die den Verkehrsfluss zusätzlich beeinträchtigen könnten und will diese zurückstellen. Gut so! Bitte auch den verkehrspolitischen Wahnsinn mit der Wilhelm-Heinrich-Brücke nochmals überprüfen. Eine Spur in jede Richtung weniger bringt den Verkehr endgültig zum Erliegen.
Noch können wir das Projekt kippen. Wenden Sie sich an Ihre Stadtverordneten und fragen Sie einfach mal nach. Bald sind Wahlen!