In diesen Tagen ist es ein friedlicher Anblick, den der Tabaksweiher bietet. Das Almet präsentiert sich seinen Besuchern idyllisch.

Vorbei sind die Tage, als man gebangt hat, ein Teil des Almet am Käsbösch würde zu einem Gewerbegebiet ausgewiesen. Ich erinnere mich noch gut an den Proteststurm, der damals ausgelöst wurde. Die LKR-Fraktion war von Anfang an gegen die Bebauung des Käsbösch. Wir wollten das Almet als Naherholungsgebiet und auch als Kaltluftentstehungsschneise für Saarbrücken erhalten.

Das Almet hat viel zu bieten, was dieser Tage immer deutlicher wird. Neben den Laubenkolonien hat sich in den letzten Jahren im hinteren Bereich Erfreuliches getan. Der alte Weirichshof hat unter anderem Namen aufgemacht und lädt Wanderer zum Verweilen ein. Wem nach Betätigung ist, der kann auf dem Stadtbauernhof eigenes Gemüse anbauen. Für Städter etwas ganz Exotisches! Ein paar hundert Meter weiter sind die Alpakas zu finden, was nicht ganz alltäglich ist. Auf der anderen Seite wurden Teile der noch gut erhaltenen Höckerlinie aus dem Krieg freigelegt und zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie nah die Front für die Daarler doch war.

Alles zusammen ist es schützenswert und ich hoffe, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen, die auf die Straße gemalt wurden, nur ein erster, winziger Schritt sind, das Almet in seiner Gänze zu schützen. Saarbrücken braucht das Almet!