Auf der letzten Stadtratssitzung wurden wir durch ein kurzes Statement der Oberbürgermeisterin darüber informiert, dass sich 3 Grüne von ihrer Fraktion abgespalten haben. Ein paar Wochen später kam dann die SZ mit einem schlecht recherchierten Artikel daher. Man konnte den Eindruck bekommen, eine Abspaltung oder das Verlassen der Fraktion und/oder Partei wäre Wählerbetrug. Ähnlich argumentierte auch die Fraktionsspitze der Grünen im Stadtrat.

Als die beiden Piraten zu den Grünen gewechselt sind, störte man sich überhaupt nicht daran. Das ist typisch für die Grünen. Die Maßstäbe, die sie bei anderen anlegen, gelten für sie selbst natürlich nicht. Die Aufregung der Grünen ist also nur Theaterdonner.

Das Gesetz steht auf der Seite der Wechsler. Der Stadtverordnete ist von den Menschen gewählt worden und auch nur denen verpflichtet. Wenn man morgens nicht mehr in den Spiegel schauen kann, ist es Zeit zu gehen. (Haben Grüne keine Spiegel zu Hause?)

Frau Brenner und ich sind auch gegangen. Wir konnten es denen, die uns beide auf Platz 1 und 2 in den Stadtrat gewählt haben, nicht mehr verkaufen, in der richtigen Partei zu sein. Die Partei hat sich verändert und wandert immer schneller nach extrem rechts. Wir beide sind weiterhin liberal-konservativ, genauso, wie wir auch im Wahlkampf aufgetreten sind. Wir sind keine Mogelpackung und driften nach rechts. Wir halten Kurs.